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mit Kräutern - Gewürzen - leckeren Rezepten

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Fenchel

Der Fenchel wurde schon in der Antike als Gewürz- und Arzneipflanze gebraucht.

Die kleinen, goldgelben Blüten stehen in Döldchen zusammen, die gesamte Pflanze riecht stark würzig.

Die Hauptblütezeit reicht von Juli bis in den September hinein.Fenchel

Die Pflanze ist im Mittelmeerraum heimisch und gelangte wohl zu Zeiten Karl des Grossen zu uns.

Seit alter Zeit gilt Fenchel als Stärkungsmittel. Schon im Mittelalter kaute man das Kraut, um Magengeräusche während der Predigt in der Kirche zu unterdrücken. Jede Mutter kennt die Wirkung des Fenchels bei ihrem Säugling bei Blähungen. Falls sie ihn selbst einnimmt, wird die Milchbildung, wenn gleichzeitig viel Wasser getrunken wird, noch stimuliert und die entblähende Wirkung kann über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden. Fenchel löst Krämpfe und den Auswurf bei Bronchitis. Die ätherischen Öle (wie Estragol, Anethol), Flavonoide (wie Rutin), sind krampflösend, entzündungshemmend und harntreibend. Wo Abführmittel versagen, kann Fenchel vielleicht helfen. Nach dem Essen dient er auch zur Beruhigung des Magens.

Anwendungsgebiete:
Blähungen
Migräne
Milchbildung
Müdigkeit
Depressionen,
Verdauungsstörung mit Krämpfen
Schwache und ausbleibende Regelblutung
Darmträgheit
Bronchitis.

Die getrockneten, ganzen Früchte und Teilfrüchte weisen einen intensiven, charakteristischen, angenehmen Geruch und süsslichen Geschmack auf.

Wirkung: Förderung der Magen-Darm-Bewegung, in höheren Konzentrationen sogar krampflösend.

Dauer der Anwendung: Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.

Tee-Zubereitung:

1 Teelöffel frisch gequetschter Fenchelsamen mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen, abgedeckt 5 Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich 1-2 Tassen trinken. Bei Kindern kann man die gleiche Menge auch mit Milch kurz aufkochen.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. September 2008 um 23:33 Uhr  


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