Hopfen
Der Hopfen ist eine sehr schnellwachsende Kletterpflanze und gehört zu den Hanfgewächsen.
2007 wurde der Hopfen zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Schon im frühen Mittelalter (um 1100 herum) wurde er in den Klostergärten zur Konservierung von Getränken verwendet.
Seit Jahrhunderten wird Hopfen für die Bierherstellung angebaut. Hopfen wird in vielen Gegenden kultiviert, kommt aber auch wild vor. Die nach rechts sich windenden Ranken werden bis zu 8 m lang. Aus den grüngelben weiblichen Blüten bilden sich die Hopfenzapfen. Schon im Mittelalter erkannte man die beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften des Hopfens. Hopfen macht ruhig und besonnen.
Anwendungsgebiete:
Schlaflosigkeit
Nervosität
nervöse Magenbeschwerden
Blähungen
Depressionen
Wechseljahrsbeschwerden
Menstruationsbeschwerden
Östrogenmangel
allgemeine Krämpfe bei Nieren- und Blasenleiden, gleichfalls harntreibend.
Neben der Hauptverwendung beim Bier brauen ist Hopfen ein vorzügliches beruhigendes und schlafförderndes Mittel.
Zubereitung:
Tee: 1 Teelöffel zerkleinerte Hopfenzapfen mit einer Tasse Wasser heiss aufgiessen,
10 Minuten bedeckt ziehen lassen, dann durch ein Teesieb giessen.
Mittags und abends nach den Mahlzeiten eine Tasse trinken.


