Kerbel
Anthriscus cerefolium
Volkstümliche Namen: Gartenkerbel, Suppenkraut, Küchenkerbel, Körbel, Suppenkraut, Karweil, Chörblichkrut, Küchenkraut
Kerbel war im Kaukasus und dem westlichen Asien schon bekannt, bevor er möglicherweise durch die Römer ins Mittelmeergebiet und von da aus auch zu uns kam. Früher war Kerbel hier bei uns bekannter und weiter verbreitet als heute.
Kerbel ist der Petersilie ähnlich und wird heute in ganz Europa und den USA
angebaut. Die Pflanze ist einjährig und erreicht eine Höhe von bis zu 60cm. Kerbel hat hellgrüne, feine Fiederbällchen und sieht sehr zart und duftig aus.
In der Küche findet er Verwendung für Kräutersuppen und -saucen, Kräuterbutter, Mayonaisen, Dips, Kräuteressig, als würzige Ergänzung zu Salaten und in Dressings, Fischsaucen, in Quark und Frischkäse und zum Dekorieren.
Er hat ein feines anisartiges, liebliches Aroma. Das Aroma geht allerdings beim Trocknen verloren, jedoch beim Einfrieren bleibt es erhalten.
In der Volksmedizin wird Kerbel im Frühjahr eingesetzt, um den Körper zu entschlacken und den Stoffwechsel anzuregen. Durch diese anregende Wirkung auf die Verdauungsorgane und die Nieren wirkt er blutreinigend.
Im Garten sollte Kerbel sonnig bis halbschattig stehen, er liebt durchlässigen, mäßig feuchten Boden.
Rezept für eine Kerbelsuppe
Guten Appetit!


