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mit Kräutern - Gewürzen - leckeren Rezepten

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Kümmel

- Carum carvi -

Der Kümmel gehört zu den ältesten Gewürzpflanzen überhaupt.
Schon 3000 v. Chr. hat man ihn benutzt. In so alten Ausgrabungen wurde der Kümmelsamen gefunden.
Die ersten schriftlichen Überlieferungen stammen aus der Zeit Karl des Grossen.

Kümmel ist das klassische Gewürz für schwere Speisen wie zum Beispiel Sauerkraut oder Kohl.

Aber auch Brot und Pellkartoffeln werden durch ihn schmackhafter und und vor allem verträglicher.
Früher ass man auch die gekochten Wurzeln und Blätter als Gemüse bzw. nahm die frischen Blätter als Suppenzutat.
Die Blätter des Kümmels haben einen milden Petersilien-Dill-Geschmack, der gut zu Suppen und Salaten passt.

Die Samen sind besonders in der jüdischen Küche beliebt. Auch die nord- und osteuropäische Küche verwendet ihn gerne als Gewürz in Kuchen und Brot, Gulasch, Kohl und Käse. Selbst zu geschmorten Äpfeln passt er gut.

Kümmel regt den Appetit an.
Er unterstützt die Verdauung von fetten und blähenden Speisen, hilft somit gegen Blähungen und lindert Magenkrämpfe.
Bei stillenden Müttern fördert er die Milchbildung.

Kümmelöl aus der Apotheke nimmt man tropfenweise auf Zucker bei Kopfweh, Migräne, schlechter Verdauung oder bei Blähungen.

Bei Erwachsenen werden für den Tee 4 - 5 g des Kümmelsamens kurz aufgekocht, bei Kindern nimmt man 2 - 3 g.
Morgens und abends eine Tasse von diesem Kümmel Tee trinken
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Oktober 2008 um 16:57 Uhr  


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