Lorbeer
Der Lorbeer ist ein natürliches Konservierungsmittel.
Er eignet sich nicht nur zum Einlegen von Gurken, für Marinaden, Essig und Sülzen, sondern auch für Fischgerichte, Wild, säuerliche Speisen, Suppen und Sossen.
Lorbeer wird auch beim Pökeln von Fleisch verwendet.
Ein Lorbeerblatt, das zu Mehl oder Reis gelegt wird, soll einen Rüsselkäferbefall verhindern. Am aromatischsten sind frische Lorbeerblätter, allerdings sollten sie, ebenso wie die getrockneten aber immer auch mitgekocht werden, da sie ihr Aroma nur langsam freigeben.
Lorbeeröl wird äußerlich bei Verstauchungen, Muskelschmerzen, Zerrungen und Quetschungen verwendet, es hilft dann meist schnell.Bei Säuglingen hilft es äußerlich gegen Blähungen.
Erkältung:
1 TL zerkleinerte Lorbeerblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und inhalieren.
Insektenabwehr:
Das Lorbeeröl wirkt wie Nelkenöl gegen Insekten.
Schutz vor Schädlingen:
Lorbeerblätter werden zum Schutz vor Schädlingen als Verpackung von Feigen, Süssholz, Lakritze etc. verwendet.
Bei Beingeschwüren, Ulcus Cruris:
Vaseline mit pulverisierten Lorbeerblättern und 1 TL Puderzucker (bei Diabetes 1 Msp. Salz) vermischen, abends auf die offene Stelle auftragen und mit Verbandmull abdecken.
Psoriasis, Neurodermitis:
Pulverisierte Lorbeerblätter mit Speisequark (40% Fett) anrühren, kühl auf die kranke Stelle auftragen und solange einwirken lassen bis der Quark trocken ist und abbröckelt.
Aber Vorsicht! Es sind allergische Reaktionen sowohl auf das Öl des Lorbeers, als auch auf die Blätter, die eingenommen werden, möglich. Sie können auch beim Trinken von größeren Mengen Lorbeertee auftreten.


