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mit Kräutern - Gewürzen - leckeren Rezepten

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Majoran

Der Majoran wurde von den Arabern aus Indien in den östlichen Mittelmeerraum gebracht. Damals nannte man ihn "I'Majamie", das Unvergleichliche.

Auch die Griechen kannten den Majoran. Sie verbrannten das stark duftende Gewürz zu Ehren der Göttin Aphrodite in Opferschalen. Als Zugabe im Wein sollte es als Aphrodisiakum die Liebeskraft stärken.

Sein sehr aromatischer Duft erinnert an Thymian, ist aber etwas süsslicher. Sein Geschmack ist herb, leicht bitter und brennend. Der Geruch würzig-holzig, herzhaft-aromatisch.

Majoran ist nicht nur ein ideales Gewürz für die Regionalküche, sondern harmoniert durchaus mit Ente, Gans, Wild und Innereien, nicht nur wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaften.

Er gilt als das klassische Wurst- und Pastetengewürz, besonders der Blut- und Leberwurst, passt gut zu weissen Bohnen, Erbseneintopf, Suppen, Saucen, Pizza, Kartoffelsuppe, Sauerkraut, Gehacktes, Hammel- und Schweinefleisch, Fleischpastete und eignet sich ebenfalls als Füllmasse für die Gans.
Auch zu Essig, Salaten, verschiedenen Gemüsen, Käsespeisen, Knödeln und Bratkartoffeln wird er gern genommen. Majoran ist auch Bestandteil der Hamburger Aalsuppe.

Wirkungsweise:
schleimlösend und auswurffördernd, krampflösend, harntreibend, schweisstreibend, antiseptisch.

Dem Majoran wird eine gute Wirkung auch bei Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit und Durchfall nachgesagt.

Früher schon sagten Kräuterheilkundige dem Majoran eine ganze Reihe medizinischer Wirkungen nach: Er soll z.B. blaue Flecken heilen und bei Schnupfen und Erkältungen helfen und ausserdem gegen Magen-Darm-Beschwerden wirken.

Unbestritten ist jedoch seine appetitanregende Eigenschaft.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Oktober 2008 um 17:21 Uhr  


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