Mistel
Der umgangssprachliche Name für die Mistel ist Hexenbesen, Hexenkraut, Donnerkraut
Die Mistel gehört zur Familie der Sandelholzgewächse.
2003 wurde sie zur "Heilpflanze des Jahres" gewählt.
Die Mistel wirkt blutstillend und verdauungsfördernd. Bei erhöhtem Cholesterinspiegel, Verkalkung und erhöhtem Blutdruck kann man sie als Tee anwenden.
Auch wird die Mistel in der Krebstherapie eingesetzt; was allerdings nicht ganz unumstritten ist. Durch die Steigerung und Aktivierung der Immunkräfte, sowie ihrer Wirkung bei bakteriellen Erkrankungen nimmt die Mistel einen hohen Stellenwert ein.
Sobald es sich jedoch um schwerwiegende Erkrankungen handelt, sollten in jedem Fall Absprachen mit einem Therapeuten erfolgen.
Als Selbstmedikation ist der Tee geeignet.
Und so wird der Tee zubereitet:
Man nimmt 2 TL Mistelkraut (keine Beeren!!) übergiesst sie mit 2 Tassen kaltem Wasser und lässt das ganze bis zu 6 Stunden ziehen. Danach siebt man den Tee ab, kann ihn leicht erwärmen und trinkt ihn schluckweise über den Tag verteilt. Diese Anwendung kann man 4 bis 6 Wochen durchführen, allerdings sollte dann mindestens eine Woche Pause sein. Danach kann man noch einmal eine Teekur durchführen.
Aufguss und Absud:
Gegen Rheumatismus, Ischiasbeschwerden und Nervenentzündungen eine halbe Handvoll getrockneter Pflanzen pro Liter Wasser für Verbände, Lotionen und Kompressen.
In seltenen Fällen sind allergische Reaktionen möglich !!
Generell wird eine äußerliche Anwendung empfohlen !
Für die innerliche Anwendung gibt es eine Vielzahl von Fertigarzneimitteln.


