Pfefferminz
Unsere heute am häufigsten verwendete Pfefferminze ist eine Kreuzung aus einer Minze (Mentha spicata), welche aus dem Mittelmeerraum entstammt und der einheimischen Wasserminze (Mentha aquatica). Sie wurde erstmals 1696 beschrieben (es gab sie aber wahrscheinlich schon vorher), wodurch sie dann als eigene Art bekannt wurde.
Pfefferminze ist reich an ätherischem Öl (z.B. in Japanisches Heilpflanzenöl), welches besonders gegen Migräne und Erkältungskrankheiten hilft oder auch im Kaugummi verwendet wird.
Pfefferminze beruhigt den Magen, hilft bei Durchfall, Erbrechen, Blähungen und regt die Produktion der Gallenflüssigkeit an (bei Gallensteinen: Anwendung nur nach Rücksprache mit dem Arzt)
Auch kann Pfefferminze bei Zahnschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum angewendet werden. Das Pfefferminzöl ist auch in der Süsswarenindustrie beliebt, in der pharmazeutischen Industrie wird es unter anderem in Zahnpasta und Mundwassern verwendet.
Anwendung: 1 Esslöffel (ca. 1,5 g) Pfefferminzblätter mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergiessen, 10 - 15 min ziehen lassen; davon 2 - 4 mal täglich eine Tasse trinken
Roh in Salaten oder mitgekocht wird Pfefferminze bei Fleischgerichten, bei Fisch, in Sossen und Suppen. Bei Tomaten- und anderen Cocktails, Obst- und Gemüsesalaten, gedünstetem Gemüse und Quark wird ebenfalls gerne die Minze verwendet: das typische Minzblättchen als Garnierung beim Nachtisch.
Die Grüne Minze ist aber geschmacklich besser zum Kochen geeignet als die Echte Minze.


