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mit Kräutern - Gewürzen - leckeren Rezepten

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Piment

 

Der Piment gehört zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae).

Er wird auch Nelkenpfeffer, Jamaica-Pfeffer oder Viergewürz genannt.

Hauptexportland ist Jamaica (2/3 der Welternte stammt aus Jamaica), aber auch Mexiko, Honduras und andere mittelamerikanische Staaten bauen ihn an. Die beste Qualität soll aber aus Jamaica kommen.

Piment wurde schon zu Zeiten von Columbus entdeckt, kam aber erst erheblich später - im 17. Jahrhundert - nach Europa. Dort wurde er erst fälschlicherweise als Pfeffer bezeichnet.
In vielen Sprachen wird Piment auch heute noch Pfeffer genannt. Vermutlich wegen des ähnlichen Aussehens.

In den Anbauländern nimmt man auch gern die frischen Blätter zum Kochen. Sie werden "westindische Lorbeerblätter" genannt.
Der Piment erinnert mit seinem Geruch an Gewürznelken, ganz schwach auch an eine Mischung von Zimt, Pfeffer, Nelken und Muskat.

Bis zu 5 % ätherisches Öl können die Früchte kurz vor der Reife enthalten. Piment wird unreif verwendet.
Die Blätter enthalten ebenfalls ätherisches Öl, wenn auch weniger. Aus ihnen wird durch Destillation "westindisches Bayöl" hergestellt.

Die ganzen Pimentkörner werden gerne für Schmorgerichte und hauptsächlich zum Einlegen und Marinieren (von Hering zum Beispiel) verwendet.

Im Kuchen und im Weihnachtsgebäck, für Fleisch, Limonaden, Suppen, Soßen, Wurst, Obstsalat nimmt man es gemahlen.
Auch Liköre wie Stonsdorfer, Chartreuse und Benediktiner werden damit gewürzt.

Es dient sogar der Seife zur Parfümierung.
Hierfür wird das Öl aus den Blättern als Grundlage für ein herbes Parfüm (meistens Herrenparfüms) genommen.

Auch ist es in vielen Gewürzmischungen vertreten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Oktober 2008 um 16:45 Uhr  


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