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Thymian

Bei dem in der Küche verwendeten Thymian handelt es sich um eine Mittelmeerart. Einheimische Arten sind u. a. der Quendel oder Arznei-Thymian (Thymus pulegioides), letzterer kann ebenfalls in der Küche verwendet werden.

Schon bei den Ägyptern und Griechen spielte der Thymian eine große Rolle. Bei der Einbalsamierung ihrer Toten nutzten die Ägypter den Thymian. Die Griechen und Römer verbrannten ihn an Stelle von Weihrauch.

Die Verwendung von Thymian in der Küche ist vielfältig: Suppen, Tomaten, Kartoffeln, Kürbis, Auberginen und Gemüseparika gewinnen durch ihn an Geschmack. Er wird verwendet zu Fisch, in Blut- und Leberwürsten, Hackbraten, bei Nieren- und Leberknödeln, ebenso für Füllungen und zu Schalentieren. Zitronenthymian passt besonders gut zu Geflügel, Fisch, scharfen Gemüsen, aber auch zu Fruchtsalat und sogar zur Konfitüre.

Das Thymian- und Quendel-Öl wird bei der Herstellung von Mundwasser und Zahnpasta verwendet.

Thymian wirkt keimtötend und wird bei Bronchitis, Asthma, Katarrhen der oberen Luftwege und Reizhusten verwendet. Ebenso sagt man ihm eine ausgleichende Wirkung auf die Verdauungsorgane nach. Thymian wirkt stimmungsaufhellend, stärkt die Nerven, behebt Ermüdungs- und Schwächezustände. Auch soll die Produktion weisser Blutkörperchen durch Thymian angeregt werden.

Die Einnahme grösserer Dosen sollten Herzkranke und Schwangere allerdings vermeiden.

Tee:
Mehrmals täglich wird eine Tasse getrunken:
1 Teelöffel voll (ca. 1,4 g) Thymian wird mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen,
10 Min. ziehen gelassen und anschliessend durch ein Teesieb geben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. September 2008 um 23:40 Uhr  


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