Wacholder
Der Wacholder ist eine einheimische Pflanze und wächst in lichten Nadelwäldern und Heiden, ebenso in Nord-Europa, Spanien, Sardinien, in den Alpen und auf dem Balkan.
Normalerweise verwendet man in der Küche die Wacholderbeeren zu Sauerkraut und an Wildbeizen (Wildschwein, Reh, Hirsch, Wildkaninchen) ebenso in Fischmarinaden, Kohl, Sauerbraten und Gulasch.
Empfehlung: Nie mehr als drei Beeren pro Portion verwenden.
In Frankreich wird Wacholder auch als Kuchengewürz verwendet.
Wacholder wird bei Erkrankungen im Magen-Darmbereich eingesetzt, wirkt auf die Nieren wassertreibend (er ist Bestandteil von Blasen- und Nierentees), hilft bei Gicht und Wassersucht, gestörten Regelblutungen, regt die Magensaftproduktion an und ist schweisstreibend.
Die Blätter sind giftig.
Vorsicht ist auch bei der Verwendung der Beeren geboten:
Bei Nierenerkrankungen und in der Schwangerschaft sollten keine Wacholderbeeren verwendet werden.


