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Guaraná

Guarana ist die Frucht einer Kletterpflanze - der Guaraná-Pflanze.

Viele Legenden gibt es um die Lianenpflanze, die schon seit Jahrhunderten bei den Amazonas-Indianern bekannt ist.

Ihr werden Wunderkräfte zugesprochen und Guarana wird dort als Geschenk der Götter eingeschätzt.

In den USA und einigen europäischen Ländern wird Guarana gegen Magen- und Darmstörungen und Migräne benutzt.

In Brasilien ist Guarana ein Volksgetränk.

1826 entdeckte Theodor von Martius - ein deutscher Chemiker und Bruder des bekannten Botanikers, welcher die Wunderpflanze als "Paullinia sorbilis" klassifizierte - dass Guarana ein Stimulanz enthält. Er nannte es "Guaranina".

Guaranin enthält ca. 4 - 6 % Koffein, Saponine, Ballastoffe (Rohfasern), pflanzliche Fette und Eiweisse sowie Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Gerbstoffe.

Das Koffein ist der Hauptwirkstoff des Guaraná. Es ist an die Gerbstoffe gebunden und wird daher nur langsam verdaut bzw. frei gesetzt. Dadurch hält dann aber auch die Wirkung sehr lange an (ca. 6 Stunden). Die Konzentrationsfähigkeit nimmt spürbar zu und es kommt zu einer deutlichen Belebung.
Der Koffeingehalt ist etwa 3 mal so hoch wie beim Kaffee.

Die Ballaststoffe im Guaraná sorgen für eine positive Auswirkung auf die Verdauung.

Wie bei anderen Stimulantien (Kaffee, Tee, Mate) muss auch hier die individuelle Dosierung ausprobiert werden. Zu Beginn wäre die Menge von etwa 1/2 bis 1 Teelöffel Guarana-Pulver zu empfehlen.

Pur schmeckt Guarana etwas bitter. Deshalb wird es am einfachsten einfach in ein Getränk (Tee, Wasser, Fruchtsaft) eingerührt.

Möglich wäre auch, Guaraná mit Brotaufstrich (Marmelade, Nuss-Nougat-Creme) oder Marzipan, Pudding etc. zu probieren.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 11:51 Uhr  

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